Commodity
Channel Index (CCI)
Typ:
Trendintensitätsindikator
Einführung:
Der
Commodity Channel Index, abgekürzt mit CCI, wurde von Donald Lambert entwickelt.
Lambert wollte mit diesem Indikator Anfang und Ende von Rohstoffzyklen feststellen.
Aussage:
Der CCI berechnet einen Wert, der den Abstand zum GD misst.
Ab einem gewissen Abstand geht Lambert von einem neuen Trend aus - der Indikator
liefert ein Signal. Die Berechnung des Indikators ist nicht so einfach, zumal
sie in mehreren Schritten erfolgt. Im ersten Schritt wird ein sogenannter
typischer Kurs gebildet. Hierzu werden der höchste, tiefste und letzte
Kurs addiert und durch 3 geteilt. Auf Basis dieser typischen Kurse wird dann
ein GD errechnet. Im dritten Schritt wird die Standardabweichung Typischer
Kurs / GD berechnet. Der letzte Schritt baut den eigentlichen CCI auf.
Der Indikator schwankt um die Nulllinie, ist nach oben und unten aber nicht
begrenzt.
Formel/Berechnung:
X
= signifikanter Kurs
MAX = Moving Average von X
sX = Standardabweichung von X
abs = Absolutbetrag
Interpretation:
Die
Nulllinie selbst hat bei diesem Indikator, anders als bei vielen anderen Trendfolgern
und Trend-Intensitäts-Indikatoren, keine Bedeutung. Es werden, wie von
Lambert vorgeschlagen, im allgemeinen zwei weitere Linien bei 100 und -100 eingetragen.
Bewegt sich der Indikator zwischen den beiden Linien,
spricht Lambert von einem trendlosen Markt, da der Abstand zwischen Kurs und
GD gemäß CCI-Definition zu klein ist, um einen Trend ausmachen zu
können.
Ein Kaufsignal wird geliefert, wenn der Indikator von unten nach oben durch
die 100 Linie bricht. Diese Position muss verkauft (glattgestellt) werden, wenn
der Indikator wieder unter die 100 Linie fällt.
Ein Verkaufsignal im Sinne eines Leerverkaufs liefert der Indikator, wenn er
die 100 Linie von oben nach unten durchbricht. Diese Position muss durch einen
Kauf wieder aufgelöst werden, wenn die 100 Linie wieder von unten nach
oben durchstoßen wird.
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Indikatoren:
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