1. Berechnung von +DM und -DM
2. Messen der True Range (TR)
3. Berechnung des Directional Indikator (+DI und -DI) durch Division des DM durch die TR:
6. Eine weitere Glättung ergibt den ADXR. In der Regel addiert man hier den heutigen ADX zum ADX vor 14 Tagen und dividiert anschließend die Summe durch den Faktor zwei. Das Ergebnis entspricht dem aktuellen ADXR.
Die Basis für den DMI bilden der
+DI und der -DI. Beide messen die Stärke ihrer Bewegung, der +DI die
Aufwärtsstärke, der DI die Abwärtsstärke. Liegt der +DI
über dem -DI, herrscht ein Aufwärtstrend vor,
im umgekehrten Falle ein Abwärtstrend. Je weiter die beiden Linien auseinander
liegen, um stärker ist der jeweilige Trend. Der DMI fasst die beiden
Linien zusammen, je höher sein Wert ist, um so stärker ist der Trend.
Ob es sich dabei um einen Auf- oder Abwärtstrend handelt, sagt der DMI
nicht. Da der DMI sehr beweglich ist, wird er generell geglättet und
als ADX dargestellt, die Interpretation ist in diesem Fall einfacher und sicherer.
Bei ansteigendem ADX, also einer zunehmenden Trendstärke, lassen sich
auch die Kreuzungspunkte zwischen +DI und -DI als Signal nutzen. Schneidet
der +DI den -DI von unten nach oben, handelt es sich um ein Kaufsignal, schneidet
der +DI den -DI von oben nach unten, handelt es sich um ein Verkaufsignal.
Bei fallendem ADX werden solche Signale ignoriert.